Wir stellen ein

Die Stelle ist wurde bereits besetzt, bitte nicht mehr bewerben.

Die RJL Micro & Analytic GmbH ist ein frisches, innovatives Unternehmen und ein führender Anbieter von Analysenservice im Bereich der Restschmutzanalytik und Röntgenmikrotomographie. An unserem Standort in Karlsdorf-Neuthard bedienen wir seit 1997 interessante Kunden aus Forschung und Industrie.

Für unser akkreditiertes Prüflabor in Karlsdorf-Neuthard suchen wir umgehend einen kundenorientierten, eigenständigen

Mitarbeiter (m/w) in Vollzeit im Vertriebsinnendienst.

Ihre Aufgaben

  • Erstellung von Angeboten
  • Registrierung von Proben
  • Bestätigung, Verfolgung und Abrechnung von Aufträgen

Das sollten Sie mitbringen

  • Kaufmännische Ausbildung mit Berufserfahrung
  • Gute EDV-Kenntnisse, insbesondere MS-Office
  • Korrespondenzfähige Englischkenntnisse
  • Vielseitigkeit

Die Bereitschaft, sich technisches Basiswissen aus unserer Branche anzueignen, setzen wir voraus.

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagefähigen Unterlagen. Für eine erste Kontaktaufnahme steht Ihnen Herr Dr. Markus Heneka unter 07251-36790-0 zur Verfügung.

RJL Micro & Analytic GmbH
Angewandte Elektronenmikroskopie und Analytik
Im Entenfang 11, 76689 Karlsdorf-Neuthard
E-Mail: zentrale(at)rjl-microanalytic.de

Mikro-CT unterstützt Entwicklung moderner Arzneimittel

Ein Medikament, beispielsweise eine Schmerztablette, soll zuverlässig wirken und den Wirkstoff stets in einem bestimmten Zeitraum freisetzen. Ein entscheidender Faktor dafür ist der Wirkstoffgehalt und eine reproduzierbare Freisetzungskinetik. Letztere ist abhängig vom strukturellen Aufbau des Arzneimittels, insbesondere von der räumlichen Verteilung und Größen der Wirkstoffpartikel und der Formulierungshilfsstoffe.

Mit einem Mikro-CT können wir Tabletten zerstörungsfrei scannen und auf diese Weise die räumliche Verteilung und die Größe der Wirk- und Hilfsstoffe detailliert darstellen und quantifizieren. Die folgenden Beispiele haben wir mit einem SkyScan 1272 gemessen. Es handelt sich hierbei um die Analyse der Wirkstoffverteilung (grün) und der Dicke des Überzugs (rot). Aufgrund dieser herausragenden Fähigkeit hat sich die Mikro-CT-Technologie in den letzten Jahren als unverzichtbares Werkzeug bei der Entwicklung von festen Formulierungen in der Pharmaindustrie etabliert.

Informieren Sie sich über die SkyScan-Geräte von Bruker microCT  sowie über unseren akkreditierten Analysenservice.

Wir stellen ein

Die Stelle ist wurde bereits besetzt, bitte nicht mehr bewerben.

Die RJL Micro & Analytic GmbH ist ein frisches, innovatives Unternehmen und ein führender Anbieter von Instrumenten im Bereich der Restschmutzanalytik und Röntgenmikrotomographie. An unserem Standort in Karlsdorf-Neuthard bedienen wir seit 1997 interessante Kunden aus Forschung und Industrie.

Für die Wartung und Instandsetzung von analytischen Instrumenten suchen wir umgehend einen

Mitarbeiter im technischen Service im Innen- und Außendienst (m/w).

Ihre Aufgaben

  • Wartung und Instandsetzung von Rasterelektronenmikroskopen und anderen Analysegeräten
  • Einsatz in unserem hauseigenen Prüflabor sowie deutschlandweit beim Kunden vor Ort

Das sollten Sie mitbringen

  • abgeschlossene technische Berufsausbildung (Elektrotechnik, Mechatronik, o.ä.)
  • Erfahrung in der Reparatur von Geräten, Kenntnisse in der Vakuumtechnik sind von Vorteil
  • Freude am selbstständigen Arbeiten und 50% Reisebereitschaft
  • Führerschein, gutes Englisch und sicherer Umgang mit dem Computer

Wir bieten

  • vielseitige Tätigkeit mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen
  • interessante Kunden aus der Automobilindustrie, Forensik und universitärer Forschung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Firmenwagen
  • Sicherheit eines langjährig erfolgreichen Unternehmens

Ihr Kontakt zu uns

Wenn Sie mithelfen möchten unsere Marktposition gemeinsam mit unserem Team zu stärken, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung, vorzugsweise per E-Mail, mit der Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit an:

RJL Micro & Analytic GmbH
76689 Karlsdorf-Neuthard, Deutschland
www.rjl-microanalytic.de

Dr.-Ing. Markus J. Heneka
E-Mail: zentrale(at)rjl-microanalytic.de
Tel: +49-7251-3679-00

Verschleißanalyse von Lagerschalen

Lagerschalen haben die Funktion, Wälzkörper abzurollen und abzustützen. In Viertaktmotoren beispielsweise rotiert das Pleuel, das den Kolben mit der Kurbelwelle verbindet, in einem Lager. Dieses ist mit Öl geschmiert, was die Reibung und damit Verschleißerscheinungen vermindert. Im Schmierstoff sind jedoch verschiedene Restschmutzpartikel enthalten, die sich in der Lagerschale festsetzen können.

In der Vergangenheit waren die Lagerschalen meist mit Blei beschichtet. Als weiches Metall hat es den Vorteil, dass es harte Schmutzpartikel wie Aluminiumoxid, Siliziumdioxid oder Stahl aufnehmen und damit unschädlich machen kann. Aufgrund des EU-Verbots für die Verwendung von Blei müssen Hersteller von Lagerschalen auf andere weiche Materialien, wie Zinn, für die Beschichtung dieser Bauteile zurückgreifen.

In unserem Labor testen wir die Qualität und den Verschleiß der Lagerschalen und untersuchen, inwieweit harte Partikel eingebettet werden können. Damit unterstützen wir die Hersteller bei der Entwicklung neuer Lager-Beschichtungen. Die folgende Abbildung wurde mit einem Elektronenmikroskop (REM-EDX) aufgenommen und zeigt den Ausschnitt einer Lagerschale, in der harte Stahlpartikel (Eisen-Chrom) eingedrückt sind. Unser Labor ist in der Lage, eine komplette Lagerschale zu präparieren und die Eindrücke über die gesamte Lauffläche zu zählen und chemisch zu charakterisieren.

REM-Analyse eines in die Lauffläche eingedrückten Stahlpartikels (Länge ca. 20 µm), links ist die Topographie im SE-Detektor zu sehen, rechts ist der Elementkontrast im BE-Detektor zu sehen.

Informieren Sie sich über die SEM-EDX-Systeme von FEI-Aspex  sowie über unseren akkreditieren Analysenservice.

Patenkind freut sich über Unterstützung

Unser Patenkind aus Uganda, das wir über die Projekthilfe Uganda e.V. in Bruchsal-Büchenau unterstützen, hat sich zum neuen Jahr mit einer Nachricht bei uns gemeldet. Das junge Mädchen besucht mittlerweile die dritte Grundschulklasse und freut sich bereits auf die vierte Klasse. Der Besuch der Schule ist in Uganda mit hohen Kosten verbunden, die die Familien selbst nicht bezahlen können. Für den Zugang zu Bildung und einer späteren Berufsausbildung sind die Kinder daher auf Spenden angewiesen.

Unser Patenkind aus Uganda
Unser Patenkind aus Uganda

Kleiner Schmutzpartikel – katastrophale Wirkung

Welche Probleme kleinste Restschmutzpartikel anrichten können, hat vor Kurzem ein deutscher Automobilhersteller erfahren: Er musste zahlreiche Fahrzeuge wegen Fehlfunktionen im Motor zurückrufen. Grund waren Fertigungsrückstände bestehend aus harten Partikeln, die zu einem kapitalen Motorschaden führen – im schlimmsten Fall zu brennenden Autos.

Harte Restschmutzpartikel stammen meist aus der Feinbearbeitung von Oberflächen durch Glasstrahlen, Gleitschleifen, Honen oder Trowalisieren. Mit diesen Arbeitsschritten sollen Bauteile gezielt veredelt sowie die Maß- und Formgenauigkeit verbessert werden. Als Fertigungsrückstände verbleiben die Partikel auf der Oberfläche, sofern nicht adäquat gereinigt wird.

Harte Partikel wirken äußerst abrasiv, d.h. sie zerreiben andere Werkstoffe und schädigen dadurch Funktionsschichten und Oberflächen. Außerdem können harte Restschmutzpartikel in die Gleitflächen von Lagern und Laufbahnen gelangen, diese verklemmen und dadurch zur völligen Zerstörung eines Motors führen.

Unser Team konnte dem Hersteller Hilfestellung leisten, indem es  die Härte und Herkunft der Fertigungsrückstände verschiedener Einzelteile der betroffenen Motoren mit einem automatischen SEM-EDX-Mikroskop der Marke FEI-Aspex untersucht hat (siehe Abbildung). In Kurbelwelle, Pleuel und Zylinderkopf wurden Korunde und Silicium-Carbide mit einer Moh’schen Härte > 8 ermittelt. Zum Vergleich: Diamant hat eine Moh’sche Härte von 10.

SEM-Bilder von harten Restschmutzpartikeln wie Korund und Silicium-Carbide

Informieren Sie sich über die SEM-EDX-Systeme von FEI-Aspex  sowie über unseren akkreditieren Analysenservice.

Röntgen-Mikro-CT erlaubt Blick ins Innere einzigartiger Funde

Der Fund einer Mumie oder einzigartiger Artefakte der Menschheitsgeschichte ist eine Sensation, denn sie bilden einen Bestandteil des kulturellen Erbes. Für viele Untersuchungen ist jedoch eine Beschädigung des Objekts beispielsweise in Form einer Probenentnahme erforderlich, die Bewahrung des Fundes für die Wissenschaft ist damit nicht mehr gewährleistet. Mit der Röntgen-Mikrotomographie steht Archäologen und Vertretern verwandter Disziplinen seit einigen Jahren ein Verfahren zur Verfügung, das es ermöglicht, die Objekte zerstörungsfrei zu untersuchen.

Mit dieser Methode lassen sich Schriftrollen virtuell entrollen, bei verkohlten Hölzern ist die Holzart bestimmbar. Die Betrachtung von pflanzlichen Überresten und Insekten mit dem Mikro-CT bringt hingegen Aufschluss über deren Taxonomie.  Forscher lassen zudem Werkzeuge, Tonscherben, weitere Grabbeigaben oder Zähne mit dem Mikro-CT analysieren. An Knochenfunden etwa können Deformationen, Verletzungen oder auch Krankheiten ermittelt werden.

Das folgende Video zeigt den Scan des Schädels eines ausgewachsenen männlichen Individuums aus Thüringen, datiert in das spätere Mittelalter, ca. 13. Jahrhundert. Die Probe wurde uns von Mitarbeitern der Universität Jena zur Verfügung gestellt. Der Schädel ist ca. 20 x 20 cm groß, das Objekt wurde mit dem Multiscale Nano-CT SkyScan 2211 untersucht.

Informieren Sie sich über die SkyScan-Geräte von Bruker microCT  und über unseren akkreditierten Analysenservice.

Qualitätskontrolle von Gussteilen mittels Mikrotomographie

Die Qualitätsansprüche bei der Verarbeitung von Aluminium-Gussteilen sind sehr hoch. Gerade in der Automobil- und Luftfahrtindustrie müssen diese Teile überaus belastbar sein, Fehlverarbeitungen würden die Sicherheit und Langlebigkeit gefährden.

Für die Qualitätskontrolle in der Industrie hat sich in den letzten Jahren die Verwendung der Röntgen-Computertomographie bewährt. Diese wird zum Einen für die metrologische Untersuchung von Bauteilen eingesetzt: Innenliegende Geometrien können damit zerstörungsfrei geprüft und die Abmessungen der Bauteile kontrolliert werden.

Zum Anderen kommt die Mikrotomographie bei der Gefügeanalyse und der Identifizierung von Defekten zum Einsatz. Beispielsweise treten an Füge- oder Verbindungsstellen beim Laserschweißen oder auch bei der Montage von Bauteilen Fehler auf. Kälteverformungen können zu Poren und Rissen im Material führen, beim Gießen von Bauteilen können darüber hinaus Hohlräume, sogenannte Lunker, im Inneren entstehen.

Der folgende Film zeigt die 3D-Aufnahme eines Aluminium-Gussteils mittels eines SkyScan-Tischgerätes vom Typ 1173 mit einer Auflösung von 28 µm/voxel . Die Lunker, die sich beim Gießprozess dieses Bauteils gebildet haben, sind deutlich zu erkennen. Diese entstehen, wenn das Material beim Abkühlen nicht optimal nachfließen kann und dadurch die Hohlräume nicht ausreichend aufgefüllt werden. Die Folge sind Kerbwirkungen und dadurch die Porösität des Gussteils.

Informieren Sie sich über die SkyScan-Geräte von Bruker microCT und über unseren akkreditierten Analysenservice.

Wie rein ist destilliertes Wasser?

Destilliertes Wasser findet im Alltag vielfache Anwendung, beispielsweise als Kühlwasser im Auto oder im Dampfbügeleisen. Es hat den Ruf, reiner zu sein als Leitungswasser, weswegen auch bei der Sauberkeitsanalytik im Labor mit destilliertem Wasser gearbeitet wird. Rückstände im Wasser würden die Proben während der Analyse verunreinigen und die Ergebnisse verfälschen. Bevor wir destilliertes Wasser für unsere Analysen verwenden, filtern wir zunächst die Rückstände heraus, um fehlerfreie Ergebnisse zu garantieren.

Wir haben stichprobenartig getestet, wie rein destilliertes Wasser im Anlieferungszustand tatsächlich ist. Zu diesem Zweck haben wir das Wasser über eine 0.4 µm Porenmembrane gefiltert. Das Filter wurde anschließend mit einem vollautomatischen Rasterelektronenmikroskop mit Röntgenelementanalyse (SEM-EDX) gescannt. In zehn Liter destilliertem Wasser konnten wir verschiedene anorganischer Restpartikel bis zu einer Größe von über 100 µm feststellen (siehe Abbildung). Darunter fand sich eine große  Anzahl Partikel aus hochlegiertem Stahl (HL-Stahl), vermutlich vom Typ 18/10 Cr/Ni-Stahl, sowie Rückstände eines niedriglegierten Stahls (NL-Stahl) vom Typ 100Cr6. Außerdem wurde eine deutliche Belastung durch mineralische Partikel und Sande festgestellt.

Abbildung: Restschmutzpartikel in destilliertem Wasser
Abbildung: Restschmutzpartikel in destilliertem Wasser

Informieren Sie sich über die SEM-EDX-Systeme von FEI-Aspex  sowie über unseren akkreditieren Analysenservice.