Mikro-CT für zoologische Untersuchungen

Der Blick in das Innere eines Insektenschädels – was Zoologen früher nur durch eine histologische Untersuchung möglich war, lässt sich zeitgemäß anhand der Mikrotomographie mit vielfacher Vergrößerung und einer 3D-Ansicht bequem realisieren. Wir haben die hier dargestellte Probe in einem Mikro-CT vom Typ SkyScan 1272 mit einer Auflösung von 1 µm/voxel untersucht und den Innenschnitt der Kaumuskulatur visualisiert.

Es handelt sich um den Kopf einer Eintagsfliegen-Nymphe der Gattung Coloburiscus, den uns Mitarbeiter eines deutschen Naturkundemuseums zur Untersuchung übermittelt haben. Für die Bestimmung eines Objekts erstellen die Zoologen eine Taxonomie, indem sie das Tier nach bestimmten Kriterien klassifizieren und damit Übereinstimmungen und Unterscheidungsmerkmale ermitteln. In der Zoologie hat sich in den letzten Jahren das Verfahren der Mikrotomographie als Methode für die morphologische Charakterisierung von tierischen und pflanzlichen Proben bewährt.

Informieren Sie sich über die SkyScan-Geräte von Bruker microCT und über unseren akkreditierten Analysenservice.

Basiskurs VDA-19.1 über Prüfung der technischen Sauberkeit jetzt online

Unser Basiskurs VDA-19.1 ist jetzt vollständig online, hier sind die Themen im Überblick:

  1. Standardisierte Analyse der Bauteilsauberkeit
  2. Partikelextraktion von der Bauteiloberfläche
  3. Filtration der Restschmutzpartikel
  4. Ausrüstung für Extraktion und Filtration
  5. Gravimetrische Analyse der Partikelmasse
  6. Scanner und Mikroskop für Standardanalyse
  7. Optische Analyse von Restschmutzpartikeln
  8. Partikelanalyse ab 50 Mikrometern
  9. Darstellung der partikulären Sauberkeit
  10. Restschmutzanalyse mittels SEM-EDX

Wir stellen ein

Die Stelle ist wurde bereits besetzt, bitte nicht mehr bewerben.

Die RJL Micro & Analytic GmbH ist ein führender Anbieter von Instrumenten und Analysenservice im Bereich der Restschmutzanalytik und Röntgenmikrotomographie. An unserem Standort in Karlsdorf-Neuthard bedienen wir seit 1997 zahlreiche Kunden aus Forschung und Industrie.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen

Mitarbeiter in der Applikation und im Vertrieb von instrumenteller Analytik (m/w)

für den Bereich Bildgebung und Spektroskopie.

Ihr Profil

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine Promotion im Bereich der Naturwissenschaften (Biologie, Chemie oder Physik) oder des Ingenieurswesens. Außerdem haben Sie gute Kenntnisse im Bereich der instrumentellen Analytik und möchten diese weiter vertiefen. Zusätzlich haben Sie gute kommunikative Fähigkeiten sowie Freude am Vertrieb und im Umgang mit Kunden. Wichtige Voraussetzungen für Ihre Arbeit sind Reisebereitschaft im deutschsprachigen Raum und verhandlungssicheres Deutsch und Englisch.

Ihre Aufgaben

Sie pflegen unsere Kundenkontakte und verkaufen unsere Laborgeräte und Servicedienstleistungen. Dabei führen Sie selbstständig Demonstrationen und Auftragsanalysen in unserem Labor durch und beraten unsere Kunden in Fragen der Applikation und Technologie. Des Weiteren nehmen Sie mit unserem Team an überregionalen Messen und Konferenzen teil.

Ihr Kontakt zu uns

Wenn Sie mithelfen möchten unsere Marktposition gemeinsam mit unserem Team zu stärken, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung, vorzugsweise per E-Mail, mit der Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin an:

Dr.-Ing. Markus J. Heneka
E-Mail: zentrale(at)rjl-microanalytic.de
Tel: +49-7251-367900

Basiskurs VDA-19.1: Restschmutzanalyse mittels SEM-EDX

Unter den zahlreichen Verfahren der erweiterten Partikelanalyse, die im VDA-Band 19.1 beschrieben sind, wird insbesondere die automatische Rasterelektronenmikroskopie mit Röntgenelementanalyse (SEM-EDX) für die Identifizierung von Restschmutzpartikeln eingesetzt. Vor allem für den Nachweis kleiner Schleifpartikel, welche aufgrund ihrer Abravisität eine hohes Schädigungspotential aufweisen, hat sich die Methode bestens bewährt.

Der ASPEX Explorer von FEI ist ein Instrument, das speziell auf die Partikelanalyse im Bereich der technischen Sauberkeit zugeschnitten ist. Das System ist in der Lage, eine große Anzahl von Materialklassen vollautomatisch für Partikel bis zu einer Größe von unter 1 µm in erstaunlicher Geschwindigkeit zu unterscheiden (siehe Abbildung). Sauberkeitslabore, die nicht in ein SEM-EDX investieren möchten, können ihren Analysenbedarf in unser akkreditiertes Prüflabor auslagern.

Materialtypisierung und Partikelgrößenhistogramm gemessen durch automatisches SEM-EDX
Materialtypisierung und Partikelgrößenhistogramm gemessen durch automatisches SEM-EDX

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Basiskurs VDA 19.1: Darstellung der partikulären Sauberkeit

Die Größenverteilung der Partikel wird typischerweise für jede Partikelart gegen die maximal erlaubte Anzahl von Partikeln in einem Histogramm aufgetragen (siehe Abbildung).

Darstellung der Partikelgrößenverteilung als Histogramm im Sauberkeitsbericht
Darstellung der Partikelgrößenverteilung als Histogramm im Sauberkeitsbericht

Definitionsgemäß wird jedes Teilchen, das auf dem Filter detektiert wird, als Partikel bezeichnet. Die Partikel werden darüber hinaus in weiche Fasern und feste Granulen eingeteilt. Oftmals werden die weichen Fasern für die Sauberkeitsspezifikation vernachlässigt, da ihr Schädigungspotential als gering betrachtet wird.

Die automatische Unterscheidung zwischen Fasern und Granulen basiert auf einer einfachen Formerkennung. Zusätzlich sind die optischen Instrumente in der Lage, metallische Reflektionen auf den Partikeln zu detektieren. Es hat sich durchgesetzt, zwischen matten und metallisch glänzenden Partikeln zu unterscheiden. Diese Typisierung soll eine genauere Einschätzung des Schädigungspotentials ermöglichen.

Zu betonen ist jedoch, dass die Identifikation von Metallen durch lichtoptische Methoden eher einer „Schätzung“ gleichkommt und in keinem Fall eine belastbare Materialanalyse darstellt. Besonders wenn die Partikel eine korrodierte Oberfläche haben, was häufig der Fall ist, sind keine metallischen Reflektionen erkennbar. Umgekehrt können sich metallische Pseudo-Reflektionen bei glänzenden Plastik- oder Glaspartikeln ergeben. Wenn das Material von Partikeln und damit deren Herkunft zuverlässig identifiziert werden soll, haben sich andere Methoden wie SEM-EDX oder Raman-Spektroskopie als fehlerfrei bewährt.

Informieren Sie sich über unseren akkreditierten Analysenservice und unsere Produkte für die Sauberkeitsanalyse.

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Fachtagung Röntgen-Mikrotomographie

Ein etabliertes Forum für Anwender auf dem Gebiet der Röntgen-Mikrotomographie ist das jährliche Volume Graphics User Meeting in Heidelberg. Wir sind heute mit einem SkyScan 1174 Mikro-CT vor Ort und hoffen auf viele interessante Gespräche. Unser Team freut sich auf Ihren Besuch!

mikrotomographie-meeting

Revolutionäre Auflösung

Bruker microCT hat auf der WMIC 2016 das neue SkyScan 1276 in-vivo Mikro-CT vorgestellt. Das Gerät setzt Maßstäbe im Hinblick auf die räumliche Auflösung und die Scan-Geschwindigkeit.

  • schnellster Scan in 3.9 Sekunden
  • kleinste Voxelgröße 2.8 µm (isotropisch)
  • spiraler Scan-Modus ohne Ringartefakte

Das Instrument kann per Touchscreen bedient werden und bietet ein On-Screen-Dosimenter, damit die Strahlendosis für jedes Tier indiviuell überprüft werden kann. Aufgrund der hohen Auflösung ist der Scanner zudem hervorragend für in-vitro Proben einzusetzen.

Interesse geweckt? Sehen Sie sich das Produktvideo an und nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne. Informationen zu weiteren SkyScan-Geräten finden Sie auf unserer Website.

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Basiskurs VDA-19.1: Partikelanalyse ab 50 Mikrometern

Der Trend weg von der Analyse kleinster Partikel ab 5 µm ist eine weitere Entwicklung, die in der überarbeiteten VDA-19.1 Norm aufgenommen wurde. Für viele praktische Schädigungsszenarien sind Partikel zwischen 5 und 50 µm irrelevant. Die Analyse solch kleiner Partikel ist dagegen sogar hinderlich, da sie den apparativen Aufwand der Messtechnik und die Komplexität der Analyse erhöht.

Die VDA-Arbeitsgruppe ist daher den folgerichtigen Weg gegangen und hat die Partikelanalyse für die technische Sauberkeit für Partikel größer als 50 µm standardisiert, kleinere Partikel sind nur in besonderen Fällen von Interesse (siehe erweiterte Analyse).

Mit dem Partikelscanner steht eine einfache und kostengünstige Geräteklasse für die Partikelanalyse nach VDA-19.1 zur Verfügung (siehe Abbildung).

MicroQuick-Partikelscanner für Standardanalyse nach VDA-19.1
MicroQuick-Partikelscanner für Standardanalyse nach VDA-19.1

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Filmische Verunreinigung entschlüsselt

Kleinste Verschmutzungen, für das bloße Auge nicht sichtbar, führen zu Fehlern bei der Verarbeitung von Bauteilen. Diese Erfahrung machte einer unserer Kunden bei der Beschichtung eines Drehteils: Eine unbekannte filmische Verunreinigung, die nach dem Waschen auf dem Bauteil entdeckt worden war, behinderte den Beschichtungsprozess.

Anhand der Raman-Spektroskopie untersuchte unser Labor-Team die Verschmutzung und ermittelte durch einen Vergleich aller beteiligten Prozess-Hilfsstoffe die Herkunft der unbekannten Substanz: Es handelte sich dabei um Rückstände von Prozess-Öl gemischt mit Waschmittel (siehe folgende Grafik). Eine Modifikation des Reinigers brachte die Lösung.

Raman-Spektren-Vergleich

 

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